Lesung „Just Kids“- von  Patti Smith mit dem Jazzgitarristen Martin Lejeune im Frankfurtsalon

8.3. um 20.00 Uhr  in Frankfurt
Lesung „Just Kids“- von  Patti Smith mit dem Jazzgitarristen Martin Lejeune im Frankfurtsalon
https://www.frankfurtersalon.de/#kalender

dorothea gädeke – erzählerin

martin lejeune – gitarre

patti smith ist die lyrikerin des amerikanischen rock und punk. in ihrem buch „just kids“ beschreibt sie ihre besondere freundschaft und liebe mit dem fotografen robert mapplethorpe.
erzählerin ist die bekannte film und theaterschauspielerin dorothea gädeke, musikalisch begleitet wird sie von gitarrist martin lejeune.
dorothea gädeke absolvierte ihre schauspielausbildung an der folkwangschule essen und ecole de theatre jacques lecoq in paris und spielte unter anderem am residenztheater in münchen und auch am schauspiel frankfurt.
martin lejeune arbeitet als freiberuflicher musiker hauptsächlich in den bereichen jazz, theater und tanztheater.
hierbei tritt er als solist, bühnenmusiker, komponist oder arrangeur in erscheinung.

„Schönheit“ von Nino Haratischwili im E-Werk am 02.06.17

Schönheit

SZENISCHE LESUNG MIT TANZ, VIDEO UND SOUND (PREMIERE)

THEATERSTÜCK VON NINO HARATISCHWILI
SPRECHERIN: DOROTHEA GÄDEKE
TANZ: EKATERINE ROBAKIDZE
VIDEO: VEKA SHAKULASHVILI
SOUND: MAIA KOBERIDZE
SCHNITT: GEORGE EBERHARDT
Die berühmte Legende der Blutgräfin erzählt Nino Haratischwili als eine Geschichte von Liebe und Intrigen – und von einer Frau, deren Machtfülle auf verhängnisvolle Weise mit ihren verletzten Gefühlen kollidiert. Schönheit ist eine Produktion, welche unterschiedliche Sparten auf eine neue Art auf der Bühne in Form einer experimentellen Bühnenproduktion zusammen bringt und dabei nach neuen, unserer Zeit angemessenen Ausdrucksformen sucht. Es ist die Geschichte einer Frau, erzählt von einem Frauen-Künstler-Team mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen
(Deutschland und Georgien).

 

Konzert und Lesung Dienstag 27.12 & Mittwoch 28.12. 20.00 Schlosserei Nenniger Zürich

Dienstag, 27. Dezember 2016, 20 Uhr
Schlosserei Nenniger, Grubenstrasse 29, 8045 Zürich (S 10 bis Binz)

  • Leoš Janáček: „Tagebuch eines Verschollenen“ für Tenor, Frauenstimmen und Klavier
  • Leoš Janáček: Sonate für Violine und Klavier

Mittwoch, 28. Dezember 2016, 20 Uhr (Bar ab 18.30 Uhr)
Schlosserei Nenniger, Grubenstrasse 29, 8045 Zürich (S 10 bis Binz)

  • Darius Milhaud: „Catalogue des fleurs“ für Tenor und Klavier
  • Charles Koechlin: Klavierstücke; Robert Walser: Texte aus „Kleine Dichtungen“ u. a.
  • Hanns Eisler: Tagebuch op. 9 für Frauenterzett, Tenor, Violine und Klavier

 

  • Christoph Homberger, Tenor
  • Lena Kiepenheuer, Sopran
  • Eva Nievergelt, Mezzosopran
  • Anne Schmid, Alt
  • Dorothea Gädeke, Sprecherin
  • Robert Zimansky, Violine
  • Christoph Keller, Klavier

Eintritt: CHF 20 pro Abend, kein Vorverkauf, eine Veranstaltung des  Vereins Spontankonzerte, unterstützt von Stadt Zürich Kultur

Liebe Freunde der Spontankonzerte

Auch dieses Jahr ist Weihnachten, und auch dieses Jahr gibt es zwei Spontankonzerte in der Schlosserei Nenniger, diesmal mit zwei verschiedenen Programmen. Sie sind der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gewidmet, wobei der Fokus auf Komponisten liegt, die jenseits der Moderne eine ganz eigene Tonsprache entwickelt haben. Dies gilt insbesondere für Leoš Janáček, dessen Musik durch eine höchst kunstvolle Einfachheit fasziniert. Sein 1917–1919 entstandenes „Tagebuch eines Verschollenen“ handelt wie die meisten grossen Liederzyklen von der Liebe, aber anders als in diesen tritt in Janáčeks Zyklus die Angebetete, eine Zigeunerin, als Sängerin in Erscheinung, sekundiert von weiteren Frauenstimmen. Ganz ähnlich mit Frauenstimmen, Tenor und Klavier (sowie Violine) besetzt und doch ein Tagebuch ganz anderer Art ist das „Tagebuch des Hanns Eisler“ von 1926. Eisler tut in den selbst gedichteten Versen seine Befindlichkeit auf ironische und mitunter absurde Weise kund. Das Gegenstück dazu bildet der „Catalogue des fleurs“ von Darius Milhaud, in dem ganz sachliche Beschreibungen von Blumen vertont sind. Zwischen Milhaud und Eisler stellen wir eine Collage von kurzen Texten Robert Walsers und ebenso kurzen Klavierstücken von Charles Koechlin. Walser und Koechlin wussten vermutlich nichts voneinander und passen in ihrer scheinbaren und hintergründigen Naivität doch überraschend gut zusammen.
Es ist manches zu entdecken in diesen beiden Programmen, und wie stets werden wir das eine oder andere spontan dazugeben. Wir freuen uns, wenn Sie auch dieses Jahr in der Schlosserei Nenniger dabei sind und sind Ihnen dankbar fürs Weiterleiten dieser Einladung an Freunde und Bekannte.